Erstausstattung

Damit es dem Nachwuchs an nichts fehlt

Von Tobias Lemser · 2016

Ob Strampler, Fläschchen oder Wundschutzcreme: Auch wenn Babys noch sehr klein sind, benötigen sie bereits vom ersten Tag an viele Dinge des täglichen Lebens. Doch was braucht ein Neugeborenes unbedingt und welche Gütesiegel sind bei der Suche nach den passenden Kleidungsstücken hilfreich, um Schadstoffen aus dem Weg zu gehen?

Es ist die spannendste Zeit für werdende Eltern überhaupt: Die letzten Wochen vor der Geburt, in denen die Vorfreude auf das Baby schier ins Unermessliche steigt. Damit in der finalen Schwangerschaftsphase keine Hektik ausbricht, sollte man sich – am besten mittels einer Checkliste – rechtzeitig um die Erstausstattung kümmern.

Kleidung aus Naturfasern

Doch was sollte überhaupt im „Starterpaket“ drin sein? Unabdingbar ist die richtige Babykleidung. Da ein Baby rasch wächst, ist es sinnvoll, nicht allzu viele Kleidungsstücke in einer Größe zu kaufen, sondern immer auch schon einige Sachen in der nächsten Größe parat zu haben. Nicht fehlen sollten jeweils drei Kurzarm- und Langarmbodys, Strampler, Söckchen, Pullis, Jäckchen und Mützchen – idealerweise aus Naturfasern, sodass die Haut atmen kann und die Wärmeregulierung unterstützt wird. Während Wolle und Seide den Schweiß aufsaugen, ohne sich feucht anzufühlen, erweist sich Baumwolle als besonders strapazierfähig und atmungsaktiv. Insbesondere zu empfehlen sind Bio-Materialien. Was wirklich umweltverträglich und ohne Agrargifte hergestellt wurde, darüber gibt seit 2008 das weltweit gültige Siegel „GOTS“ Aufschluss. Es steht für Global Organic Textile Standard und erfasst die textile Kette vom biologischen Anbau bis hin zum fairen Handel. Von Greenpeace als „sehr empfehlenswert“ eingestuft ist das vom Internationalen Verband für Naturtextilwirtschaft ins Leben gerufene Siegel „Naturtextil best“. Es darf sich nur Kleidung mit diesem Siegel schmücken, deren Naturfasern zu 100 Prozent aus biologischem Anbau stammen.

Füttern und Wickeln leicht gemacht

Ebenso zur Grundausstattung gehört alles rund um die Ernährung. Darunter fallen mehrere Fläschchen mit Sauger, ein Sterilisator, Säuglingsnahrung sowie für unterwegs eine Thermosflasche und nicht zuletzt für eventuelle Bauchschmerzen ein kleines Kirschkernkissen. Und was braucht es fürs Wickeln? Empfehlenswert ist es, Windeln in der kleinsten Größe, Mull- und Moltontücher, Wundschutzcreme, Feuchttücher und einen Windeleimer zu besorgen. Damit das Baby beim Windelnwechseln keine Gänsehaut bekommt, bietet sich zu alledem ein Heizstrahler an, der rund einen Meter oberhalb der Wickelkommode angebracht werden sollte. Wer dann noch in ein smartes Babyfon investiert, das zusätzlich Einschlafmusik abspielt und über eine Gegensprechanlage verfügt, um dem Nachwuchs auch aus dem Nachbarzimmer beruhigende Worte ins Ohr zu flüstern, ist optimal für die ersten Lebensmonate des neuen Erdenbürgers gerüstet.

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