Baby-Transport

Optimal gebettet auf Spazierfahrt

Von Tobias Lemser · 2016

Mit speziellen Jogger-Modellen müssen sportliche Mütter nicht auf ihre Laufrunden verzichten.

Kinderwagen bieten eine komfortable Fortbewegungsmöglichkeit für Babys und Kleinkinder, solange sie noch nicht selbst laufen können oder die Wegstrecke noch zu weit ist. Doch welche Modelle sind besonders praktisch? Und wie können die Kleinsten selbst mit dem Fahrrad ganz bequem von einem Ort zum anderen befördert werden?

Angehende Eltern kennen die Situation: Der Geburtstermin naht, aber irgendwie verbietet es der Aberglaube, schon Wochen im Voraus einen Kinderwagen zu kaufen, geschweige denn vor die Tür zu stellen. Ganz abgesehen von der Frage, womit das Neugeborene überhaupt transportiert werden soll. Gab es früher einzig den klassischen Kinderwagen, stellen uns heute Babymärkte vor die Qual der Wahl, aus einem überdimensionalen Angebot das für die eigenen Bedürfnisse passende Modell zu finden.

Sicher und ergonomisch unterwegs

Einer der zentralen Punkte sollte der Sicherheitsaspekt sein. Aufschluss, wie sicher ein Kinderwagen ist, geben TÜV- und GS-Siegel. Außerdem sollte die Ergonomie nicht zu kurz kommen, damit das Baby sowohl alters- als auch körperproportionsgerecht „gelagert“ werden kann. Aber auch für Eltern sind ergonomische Aspekte zu beachten: Empfehlenswert ist es, auf höhenverstellbare Griffe und ein geringes Gewicht zu achten, gerade wenn der Wagen oft getragen oder zusammengeklappt werden muss.

Kombi-Modelle sind sinnvoll

Wer sich für den klassischen Kinderwagen entscheidet, bietet dem Baby nicht nur viel Platz und Sicherheit, sondern ebenso eine feste Liegefläche, auf der sich Babys am besten aufgehoben fühlen. Dabei gilt zu bedenken: Da sich der Klassiker ausschließlich als Liegewagen für die ersten Monate eignet, kommen die Eltern nicht umhin, recht schnell auf das Nachfolgemodell, etwa die Sportkarre, umzusatteln. Deshalb wird von vielen der Kombi-Kinderwagen bevorzugt, der Kinderwagen und Sportkarre vereint. Der deutschlandweit am meisten verkaufte Alleskönner überzeugt vor allem durch seinen festen Korbaufsatz, der sich rasch durch einen Karrenaufsatz ersetzen lässt. Kombi-Modelle sind außerdem flach nach unten zusammenklappbar, sodass sie sich gut im Kofferraum des Autos verstauen lassen.

Im Fahrradanhänger hinterher

Für sportliche Eltern eine echte Alternative sind Fahrradanhänger. Diese explizit für den Transport von Kleinkindern konzipierten Wagen sind nicht nur besonders leichtgängig und mittels Deichsel am Fahrradrahmen schnell und sicher zu befestigen. Auch können die Anhänger spielend leicht als Jogger oder als Karrenersatz umgebaut und sogar mit einer Hängematte ausgestattet werden, sodass auch schon die ganz Kleinen liegend umherkutschiert werden können. Erhältlich sind die meisten Modelle in der Ein- oder Zweisitzer-Variante. Und nicht nur das: Zahlreiche Kinder-Fahrradanhänger bieten zusätzlichen Stauraum für Gepäck im Kofferraum, Sonnenschutz im Verdeck und eine einstellbare Federung. Und wer die Kleinsten am liebsten eng am Körper trägt und zudem beide Hände frei haben möchte, für den eignen sich bis zu einem bestimmten Gewicht entweder Babytragehilfen mit praktischem Gurtsystem oder Tragetücher. Stabilisiert werden so nicht nur Muskeln und Wirbelsäule der Kleinsten, auch sind Tragehilfen für den Gleichgewichtssinn förderlich. Fazit: Neben der Sicherheit spielen ergonomische und optische Aspekte eine wesentliche Rolle beim Kinderwagenkauf. Nicht zu vernachlässigen ist eine optimale Handhabung in Form von leichten und rückenfreundlichen Modellen, um den Alltag so einfach wie möglich zu gestalten.

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