Checkliste

Was werdende Papas erledigen müssen

Von Jens Bartels · 2017

An kurzweiligen Geburtsvorbereitungskursen teilnehmen, die Erstausstattung für das Neugeborene besorgen oder den Antrag für das Elterngeld ausfüllen: Es gibt genug Dinge, die bereits vor der Geburt eines Kindes getan werden können. Die nachfolgende Liste sorgt schon einmal für einen schnellen Überblick.

Nachwuchs kündigt sich an. Was mache ich jetzt? Was brauche ich? „Wissen sollten Väter, dass sich das Leben, das sie kannten, komplett ändern wird,“ weiß Lars Henken. Er ist Geschäftsführer von Väter e.V. „Sie werden emotional an Grenzen geraten, von denen sie keine Ahnung hatten.“ Die nachfolgende, nach dem Alphabet geordnete Checkliste gibt einen Überblick, was werdende Papas schon erledigen können, bevor das Leben auf dem Kopf steht.

  • Elternzeit besprechen und rechtzeitig beantragen: Hier geht es um die Frage, wie die Elternzeit untereinander aufgeteilt werden soll. Wichtig: Auch über Eltern- und Kindergeld informieren und partnerschaftlich abstimmen. Den umfangreichen Antrag für das Elterngeld am besten schon vor der Geburt ausfüllen.

  • Finanzplanung checken: Wer knapp bei Kasse ist, sollte frühzeitig das Budget umschichten und über Sparmaßnahmen oder Beihilfen nachdenken. 

  • Für sichere Mobilität sorgen: Die Babyschale für den Transport des Neugeborenen vom Krankenhaus nach Hause sicherheitshalber schon ein paar Tage vor der Geburt in das Auto einbauen.

  • Geburtsvorbereitungskurs besuchen: Der Kurs hilft dabei, über die wichtigsten Phasen vom Schwangerschaftsverlauf über die Geburt bis zur ersten Zeit mit dem Kind Bescheid zu wissen.

  • Gemeinsam Geburtsort und Hebamme bestimmen: Bei der richtigen Auswahl können Klinik- oder Kreißsaalführungen und Gespräche mit Beleghebammen helfen.

  • Nestbau starten: Vor der Geburt sollte geklärt werden, ob das neugeborenen Baby im Kinderzimmer, Schlafzimmer oder Elternbett schlafen wird. Wer schon ein eigenes Zimmer für das Baby vorbereitet, besorgt auch gleich die Erstausstattung. Eine Wickelkommode vergisst niemand. „Also rechtzeitig eine Liste dafür beginnen.“

  • Sorgerecht und Vaterschaftsanerkennung vorbereiten: Wer noch nicht verheiratet ist, kann zusammen mit der Partnerin bereits vor der Geburt beim Jugendamt die Vaterschaft anerkennen und die gemeinsame Sorge erklären.

  • Unterstützung durch Familie und Freunde regeln: Das gilt gerade dann, wenn der Vater nach der Geburt selbst keinen oder wenig Urlaub bekommt.

  • Ansonsten gilt: Neugierig und offen sein und schon vor der Geburt gemeinsam mit der Partnerin die eigene Rolle klären. Wer möchte, kann natürlich auch schon über einen Vornamen nachdenken.

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