Kinderwagen

Auf Spazierfahrt wie im Bettchen

Von Tobias Lemser · 2014

Sicher und gleichzeitig bequem sollten Babys im Kinderwagen transportiert werden. Hierfür bietet der Markt sowohl klassische Modelle als auch Sportkarren und Kombiwagen mit Adaptersystem, die sich schnell und unkompliziert umrüsten lassen. Fürs Auto eignen sich Sitze, die dreidimensional mitwachsen.

Es ist der Moment, auf den sich viele frisch gebackene Eltern freuen: das erste Mal mit dem Baby spazieren gehen. Doch welcher Kinderwagen eignet sich am besten, um das Baby sicher und bequem über Straßen oder Feldwege zu schieben? „Zentraler Aspekt beim Kauf eines Kinderwagens ist die Sicherheit. tüv- oder gs-Siegel bieten hier eine zuverlässige Entscheidungshilfe“, sagt Detlef Detjen von der Aktion Gesunder Rücken.

Babys und Eltern mögen es ergonomisch

Da sich der Körperbau des Babys noch in der Entwicklung befindet, sollte der Kinderwagen stets dem Alter und der Körperproportion entsprechen. Direkt nach der Geburt ist das Baby im Liegen am besten aufgehoben ist, später sind Sitz- und Liegeeinheiten sinnvoll. Eltern sollten auf höhenverstellbare Griffe sowie auf das Gewicht achten. Denn oft muss der Wagen gehoben, getragen oder zusammengeklappt werden – oft zu Lasten des elterlichen Rückens. Der klassische Kinderwagen ist oft Favorit, da er dem Baby viel Platz und Sicherheit sowie eine feste Liegefläche bietet. Nachteil: In der Regel ist die Sitzposition nicht verstellbar. Da sich der Klassiker ausschließlich als Liegewagen für die ersten Monate eignet, müssen Eltern recht schnell auf das Nachfolgemodell, etwa die Sportkarre, umsatteln. Jedoch sollten die Kleinen nur dann sitzend befördert werden, wenn sie für längere Zeit selbstständig dazu in der Lage sind. Der Kombiwagen, das deutschlandweit meistverkaufte Modell, vereint Kinderwagen und Sportkarre. Der Alleskönner punktet vor allem durch seinen festen Korbaufsatz, der sich rasch durch einen Karrenaufsatz ersetzen lässt. Zudem sind Kombimodelle flach nach unten zusammenklappbar, sodass sie sich gut im Kofferraum der Familienkutsche verstauen lassen.

Sicher und bequem im Auto

Optimal für Mütter, die in den ersten Monaten viel auf vier Rädern unterwegs sind: Adaptersysteme. Diese bestehen aus einem Gestell mit Rädern, auf das die Babytrageschale montiert wird. Allerdings gilt das System nicht als Ersatz für einen Kinderwagen, da das Baby nicht dauerhaft mit rundem Rücken liegen sollte. Überhaupt sind ergonomische Gesichtspunkte auch bei Babyschalen und Kindersitzen aufgrund des stetigen Körperwachstums bedeutend. „Ein mitwachsender Sitz passt sich dreidimensional den Körpermaßen des Kindes an – und genau so ist es optimal“, so der Experte. Moderne Sitze verfügen sowohl über gleichzeitig in Höhe und Breite verstellbare Kopf- und Schulterstützen als auch über eine ausziehbare und erhöhte Beinauflage.

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